Abschied von unseren Australien Cobbers, 01. Juni 2017

Nach unserem lustigen und etwas feuchtfröhlichen Abend im St. James, begann der Morgen etwas langsamer als sonst. Zum Frühstück gab es köstliche Papaya und Birne mit Müsli und so langsam wurden durch die Vitamine und den Kaffee unsere Lebensgeister geweckt.

Wir schauten ins Internet, ob endlich unsere 52 neuen Bilder von unserem Schiff auf der Broker-Webseite stehen. Waren sie aber nicht. Wir sind nach einem ersten „Good Morning“-Abstecher bei OOROO1 erst einmal an Land gefahren. Müll wegbringen und um bei dem zumindest einigermaßen funktionierenden WLAN vor dem Restaurant der Marina dann festzustellen, dass die Bilder auch irgendwie aus der Dropbox verschwunden sind. Wir können uns noch nicht so recht erklären was da passiert ist. Berthold hat dann versucht, die Bilder noch einmal in die Dropbox zu laden, aber das hätte wieder Stunden gedauert. Nach 45 Minuten haben wir das Ganze dann unvollendet abgebrochen. Es waren gerade einmal 11 Bilder hochgeladen in dieser Zeit.

Danach sind wir mit dem Dinghy in den kleinen Fährhafen ins Städtchen gefahren. Wir mußten noch ein bißchen frisches Gemüse für unsere Fahrt nach Tahiti besorgen. Dort trafen wir dann auf Mike, der gerade von der Gendarmerie kam. Dort hatte er sehr lange warten müssen und dann mußte er noch irgendwelche Klarierungspapiere mit der Post verschicken. Alles sehr kompliziert.

Bei Chin Lee, dem Supermarkt im Zentrum des Örtchens begegnete uns Leanne und sagte, dass sie jetzt mit Mike zum etwas weiter entfernten Super U geht, weil es bei Chin Lee überhaupt kein akzeptables frisches Obst oder Gemüse gibt. Also haben wir uns auch auf den Weg zum Super U gemacht. Dort haben wir dann auch alles bekommen. Wir brauchen ja nicht so viel. Berthold wollte aber für die Fahrt nach Moorea vorkochen.

Zurück an Bord legte ich mich für einen Moment hin, um etwas Schlaf nachzuholen, als Mike per Funk rief, ob wir noch kurz zum Verabschieden vorbei kommen wollen. Na klar, wir kommen sofort.

Irgendwie konnte ich mir bis gestern noch gar nicht so recht vorstellen, dass es tatsächlich soweit sein würde: Als wir dann an Bord der OOROO1 vor Leanne und Mike standen, war es plötzlich wahr. Und sehr traurig. Was für eine wunderschöne gemeinsame Zeit geht jetzt zu Ende. Leanne und ich haben ein paar Tränen vergossen und um ehrlich zu sein, flossen meine Tränen dann erst richtig, als ich wieder zurück auf unserem Schiff war, die beiden an uns vorbei fuhren, Berthold mit dem Signalhorn zum Abschied trötete, Mike mit der Hupe zurück und nach und nach die OOROO1 am Horizont verschwand. Wir sahen noch, dass sie ein Segel gesetzt haben und dahinzogen in Richtung Tonga. 1.458 Seemeilen liegen vor den beiden.

Und wir fahren in die entgegengesetzte Richtung. Immer wieder flackern Bilder im Kopf auf von gemeinsamen Unternehmungen, Buchten in denen wir gemeinsam ankerten, der Fregattvogel-Ausflug auf Barbuda, die Tobago Cays, British Virgin Islands, Sant Maarten, St. Barth, die gemeinsamen Partys der ARC auf Gran Canaria und auf St. Lucia, die legendäre Sempre due Party gemeinsam mit Tess, Jeno, Hagen und Josephine auf St. Lucia, Grenada und alle möglichen anderen Karibikinseln auf denen wir uns getroffen haben, die gemeinsamen Ausflüge mit dem Auto über irgendeine Insel, der Besuch bei der Rum-Destillerie Clement in Martinique, die unvergeßlichen Sundowner, Gespräche, Ratschläge, das einfach nur da sein. Und auf keinen Fall vergessen werden wir unsere erste Begegnung in unserer Mini-Marina Bonaire auf Mallorca, als Berthold und ich dem ersten ARC-Schiff auf das wir trafen, das gemeinsam mit uns den Atlantik überqueren würde, Guten Tag sagen wollten. Und Mike uns freundlich begrüßte und mit uns sprach und wir so gut wie kein Wort verstanden, und dachten wir könnten jetzt gar kein Englisch mehr und merkten erst später, als wir uns besser kannten, dass es an dem australischen Akzent lag.

Leanne und Mike wir werden euch sehr vermissen. Aber wir werden uns auf jeden Fall wieder sehen. In Australien, in Deutschland oder sonst irgendwo auf der Welt. Vielleicht wird es ja tatsächlich etwas aus unserer gemeinsamen Tour mit dem Motorboot durch die Bahamas?

Danke für diese wunderschöne gemeinsame Zeit!! Ihr seid uns sehr wertvolle Freunde geworden.

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Es geht weiter

Heute Nachmittag oder morgen werden Leanne und Mike in Richtung Tonga aufbrechen. Wir hatten gestern noch einen wunderschönen und sehr lustigen Abend in dem Restaurant St. James, das wir wirklich weiterempfehlen können. Das Essen ist köstlich, die Weinauswahl groß und gut, der Eigentümer und die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Zum Abschluss des Abends gingen wir in die Bar, die zu dem Restaurant gehört und genossen unsere vorerst letzten gemeinsamen vier köstlichen Cocktails. Wir uns dann bald für eine Weile nicht sehen, was wirklich traurig ist, jedoch haben wir so viele gemeinsame Erlebnisse und wir werden ganz sicher weiterhin in Verbindung bleiben.

Der sehr starke Wind der letzten Tage hatte uns von unserem Ankerplatz weg, an Bojen in der Maikai Marina vertrieben. Er war ziemlich nervig und brachte zudem immer noch die eine oder andere heftige Böe mit sich. Man schlief nachts nie so richtig tief. Endlich hat er nachgelassen und es gibt auch für uns ein Wetterfenster von zwei oder drei Tagen, das wir nutzen können um zurück nach Tahiti zu fahren.

Für die komplette Strecke von Bora Bora nach Tahiti benötigen wir ca. 24 Stunden Fahrtzeit. Am besten sind für uns also ein paar Tage mit nur sehr wenig Wind, da wir entgegengesetzt der üblichen Windrichtung unterwegs sein werden. Hoffentlich haben sich auch die Wellen mittlerweile etwas beruhigt, so das die Fahrt zurück nicht ganz so ungemütlich wird.

Wir planen einen Zwischenstopp von zwei oder drei Tagen auf Moorea. Moorea kennen wir noch nicht. Es soll wunderschön dort sein und schöne Schnorchelspots haben. So könnten wir noch einmal im türkisen Pazifikwasser schwimmen, bevor wir in die Marina fahren und dann zurück nach Düsseldorf.

Moorea liegt ungefähr zwei Stunden vor Tahiti, so dass wir kein großes Wetterproblem für den restlichen Weg erwarten.

In Tahiti haben wir schon einen Platz in der Marina Taina gebucht. Dort wollen wir das Schiff dann räumen. Hier soll es bleiben, bis sich ein neuer Eigner gefunden hat. Für die Übergangszeit suchen wir noch jemanden, der regelmäßig nach dem Schiff sieht und darauf achtet, dass es gut belüftet wird und der es sauber hält.

Die letzten vier Tage vor unserem Rückflug am 24.06. werden wir in einem Hotel nahe der Marina übernachten.

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Sempre due am 25.05.2017

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Immer noch Bora Bora

Vor gut einer Woche haben wir gemeinsam mit OOROO1 die Moorings vor dem Bora Bora Yacht Club verlassen. Leanne und Mike haben Leonie und John in Richtung Flughafen gebracht, um sie später mit dem Dinghy zum Flughafen zu bringen. Man kann sehr nahe des Motu auf dem sich der Flughafen befindet auf 2 m tiefem Wasser ankern.

Der Flughafen von Bora Bora wurde zu Beginn des zweiten Weltkrieges für die amerikanische Armee auf einem Motu errichtet. Die Fluggäste erreichen ihn heute per Fähre oder mit den Shuttlebooten der verschiedenen Hotels. Oder, wenn man auf der OOROO1 zu Gast ist, per Dinghy. Tess und Jeno berichteten uns schon in Tahiti freudestrahlend, dass sie mit dem Dinghy zum Flughafen gefahren wurden.

Am Morgen nach der Abreise von Leonie und John holten Leanne und Mike uns mit dem Dinghy ab, um uns einen schönen Schnorchelspot nahe am Riff zwischen dem Flughafen-Motu und dem nächsten Motu zu zeigen.

So wunderschöne Korallen haben wir lange nicht mehr gesehen. Sie waren übersät von Riesenmuscheln mit wunderbar leuchtenden Öffnungen in Grün, Blau, Rot und Türkis. Außerdem gab es wieder viele bunte Fische zu bestaunen, Trompetenfische versuchten unbemerkt vorbei zu schwimmen, ein kleiner eiliger schwarzer Kofferfisch mit weißen Punkten schaute immer mal aufmerksam zu uns herüber und wir konnten ein Stück in einem Schwarm kleiner blauer Fischchen schwimmen die im Sonnenlicht aussahen, als würden sie leuchten. Und: Berthold hat seine erste große Muräne gesehen. Eine wunderschöne große ziegelrote Muräne, die ca. 30 cm aus ihrer Höhle herauskam und einem das Gefühl gab, dass man ihr nicht besonders nahe kommen sollte.

Wir sind sehr froh, dass wir dieses Korallenriff gesehen haben, denn nach allem was wir zuletzt geschnorchelt haben, hatten wir uns schon wirklich Sorgen um die Korallen gemacht. Fast überall sind sie fast ausschließlich grau und nur mit einer bestimmten Pflanze bewachsen und sehen nicht so bunt und vielfältig aus, wie es sein müsste. Hier in diesem Riff gab es viele unterschiedliche Korallenköpfe und auch viele farbige Korallen.

Nach dem ausgiebigen Schnorchelausflug ging es zurück an Bord und Anker auf wieder ein Stück weiter in Richtung unseres südlichen Ankerplatzes. Zwischen zwei Hotelkomplexen mit deren auf das Wasser hinaus gebauten Hütten fanden wir dann zwei gute Ankerplätze.

Berthold und ich brachten das Schiff auf Vordermann und haben alle Räume fotografiert, denn die Bilder die Multihull Solutions auf der Webseite veröffentlicht hat, sehen grauenhaft aus und werden der Schönheit unserer Sempre due überhaupt nicht gerecht. Wir hatten nicht vermutet, dass die Fotos die David mal eben so beim Besuch auf unserem Schiff gemacht hat, für die Bewerbung unseres Schiffes im Internet verwendet werden.

Ich hoffe, dass man ab nächster Woche auf der Multihull Solutions Webseite kann, welch wunderschönes Schiff wir verkaufen. Ich werde ein paar Bilder auch hier im Blog veröffentlichen, sobald wir wieder einmal ein einigermaßen gutes Internet zur Verfügung haben.

Tage später: Leider hat Multihull Solutions es bis heute nicht geschafft, die Bilder zu veröffentlichen, obwohl wir die Bilder wie angefragt mit viel Geduld, da lausiges Internet, per Dropbox geschickt haben. Ich hoffe, dass das nicht ein Zeichen insgesamt für die Arbeitsweise unseres Brokers ist. Wir waren ja schon entsetzt genug über die Bilder die bislang veröffentlicht wurden.

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Bora Bora

Seit drei Tagen liegen wir nun ganz im Süden von Bora Bora, vor dem Motu Piti Aau vor Anker. Es ist wunderbar paradiesisch hier. Das Wasser in Türkistönen, weißer Sandstrand und es gibt ein paar Schnorchel-Spots.

An einem Tag waren wir gemeinsam mit Leanne, Leonie, Mike und John zum Schnorcheln unterwegs. Wir konnten ein paar schöne Hai- und Rochenfotos einfangen und ein Stück weiter gab es einige Korallen mit vielen bunten Korallenfischen. Bora Bora ist viel touristischer als die anderen Inseln Französisch Polynesiens. Überall werden die Fische angefüttert. So ist es dann sehr schön, zurück an unseren schönen Ankerplatz zu kommen.

Gestern sind Berthold und ich die 600 Meter bis zum Strand geschwommen und dann den langen Sandstrand entlang spaziert. Es gibt ein paar bewohnte Häuser und Hütten auf dem Motu. Und sowohl die Bewohner, als auch deren Hunde waren sehr freundlich zu uns.

Ich habe eine Seekarte von Bora Bora fotografiert, die wir bei einem Yacht-Vercharterer kaufen konnten und habe alle drei Plätze an denen wir bisher geankert haben markiert.

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Wenn man über das Reffen nachdenkt, soll man es tun

Wie jede Abenteuer-Geschichte, endet auch die abenteuerliche Reise der Sempre due in absehbarer Zeit. Ursprünglich hatten wir ja geplant mit unserem Schiff bis Australien zu fahren, um es dort zu verkaufen. Jedoch ist es so, dass es in Australien etwas unangenehme steuerliche Bestimmungen gibt. Daraufhin planten wir über Tonga und Fidschi nach Neu Kaledonien zu fahren, dort gibt es eine Niederlassung unseres Brokers, jedoch ist es sehr schwierig einen Liegeplatz für unser Schiff in Neu Kaledonien zu bekommen.

Den Vertrag zum Verkauf des Schiffes haben wir ja bereits in Tahiti mit David Allouch von Multihull-Solutions unterschrieben.

Wir bemerken, dass das Reisen mit unserem Schiff zwar immer viele wunderschöne Seiten hat, aber doch auch sehr anstrengend für uns geworden ist. Immer die Suche nach einem sicheren Ankerplatz, oder einer Mooring. Hält die Mooring? Finden wir einen windgeschützten Platz? Ist der Wind zu stark? Ankert der Nachbar zu nahe. Was muss als nächstes gewartet oder repariert oder ausgetauscht werden? Denn an Bord eines Schiffes kann ja die kleinste Reparatur ein großes Sicherheitsrisiko bedeuten.

Zum Beispiel platzte heute der Anschuss unseres Außenduschschlauches im Motorraum. Kein Problem hier an der Mooring und am hellen Tag, jedoch auf hoher See oder in der Nacht ist es schon ein etwas größeres Problem, zumal man es dann evtl. gar nicht schnell genug mitbekommt oder der Ursprung schwieriger zu orten ist.

Desweiteren sind da die Planungen der weiteren Fahrten, die immer viel Konzentration und Vorarbeit bedeuten. Wie ist der Wind? Sind die Cyclone jetzt durch? Haben wir genug Wind oder vielleicht zu wenig? Wie sind die Wellen? Und meistens kommt es am Ende doch immer anders als erwartet.

In der Carenage erfuhren wir von Frederic den Rigger, dass unser unglaublich schwergängiger Furler, mit dem wir schon seit zwei Jahren kämpfen und immer wieder mal einen Rigger danach schauen ließen, ob er ihn gängiger bekommt, dass genau unser Facnor Furler aus dem Jahr 2013 einen Produktionsfehler hat und wir doch mal den Hersteller anschreiben sollen. Frederic wußte das, weil eine Charterfirma in Raiatea alle diese Furler kostenlos ausgetauscht bekommen hat.

Also haben wir an die Firma Facnor geschrieben und wir sind begeistert, wie unkompliziert sie uns angeboten haben uns kostenlos einen neuen Furler hierher nach Bora Bora zu schicken.

So ist neben all dem Schönen unserer Reise, immer irgendetwas und ich habe noch nicht erwähnt welche Verantwortung Berthold immer trägt, während wir segeln. Die paar Tage im Hotel haben uns nachdenklich gestimmt, da wir uns etwas schwer getan haben danach wieder in den Schiffsalltag zurück zu finden.

Unsere eiserne Regel beim Segeln passt ja auch zu allen anderen Entscheidungen im Leben:
„Wenn du darüber nachdenkst zu reffen – dann tue es.“

Jetzt sind wir ein wenig traurig, weil wir auch wirklich eine herrliche Zeit an Bord haben und weil wir jetzt schon wissen, dass wir vor allem Leanne und Mike und unsere gemeinsame Zeit und die gemeinsamen Erlebnisse vermissen werden. Jedoch hätten sich unsere Wege wahrscheinlich doch in Tonga oder spätestens Fidschi getrennt, da sie nach Neuseeland weiterfahren wollen.

Unsere Freundschaft wird das nicht trennen. Wir werden in Kontakt bleiben. Sie werden uns hoffentlich auch bald noch einmal in Deutschland besuchen und wir werden nach Australien reisen.

Aber noch sind wir hier und genießen Bora Bora. Heute bleiben wir noch eine Nacht an der Mooring vor dem Yacht Club. Zum Sundowner kommen David und Karen zu uns und vielleicht werden wir gemeinsam zu Abend essen, denn morgen Nachmittag fahren sie los in Richtung Tonga.

Wir werden morgen ein Stück weiter um die Insel herum fahren und wieder auf OOROO1 treffen.
Wir genießen jetzt jede Sekunde.

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Bora Bora – ein Südsee-Traum

Vor zwei Tagen sind wir nach 4 Stunden gemütlicher Fahrt in Bora Bora angekommen. Kurz vor der Einfahrt durch das Riff, das Bora Bora umgibt, hüllte sich der berühmte Mont Temanu in eine dicke Regenwolke und es begann zu regnen. Das war ein wirklich interessantes Bild, da der Regen und die Wolken durch das reflektierende Türkis der Lagune grün schimmerte.

Die Suche nach einem Ankerplatz oder einer Boje gestaltete sich dann etwas schwierig, da die ARC World gerade mit 25 Booten hier Station macht und alle Bojen belegt waren. Aber wir haben dann einen sehr schönen Ankerplatz hinter dem Motu Topua auf drei Meter Ankertiefe gefunden. Einigermaßen gut vor Wind geschützt und mit Blick auf das Riff und die schöne Motu Tapu.

Am nächsten Vormittag, ich war gerade im Wasser zu meinem Morgenschwimmerchen, als Leanne, Mike, Leonie und John mit dem Dinghy zu uns kamen. Wir öffneten eine Flasche Champagner und stießen auf Bertholds Geburtstag an. Es ist immer eine große Freude, wenn wir uns wieder treffen.

Berthold bekam eine sehr schöne Karte und ein Fläschchen Noa Noa Tahiti Vanilla Rum zum Geburtstag 😊

Dann brachten wir unser Dinghy ins Wasser und fuhren mit beiden Dinghys in Richtung Riff zum Schorcheln. An einer Stelle sammelten sich gerade zwei Touristen-Ausflugsboote und Mike sagte uns, dass sie dort Haie und Rochen füttern.

Also sind wir dorthin gefahren. Wow. Das war ein Abenteuer. Wir banden unser Dinghy an das der OOROO1, Schnorchelmasken auf und ab ins Wasser zu den Haien und Rochen. Ungefähr 9 Schwarzspitzenriffhaie und etliche große Stachelrochen schwammen um uns herum. Einer dieser Rochen kam genau auf mich und Leonie, die neben mir stand zu und bog wirklich auch erst 50 cm vor unseren Nasen ab. Und auch die Haie umkreisten uns in höchstens 1 m Entfernung. Was für wunderschöne Tiere. Wir waren begeistert. (Obwohl wir es eigentlich gar nicht mögen, dass solche Tiere angefüttert werden.)

Später am Mittag startete der erste Teil der ARC World in Richtung Tonga und wir wechselten von unserem Ankerplatz an eine Boje vor dem Bora Bora Yacht Club. Mike hatte für 18 Uhr einen Tisch für uns alle bestellt und wir trafen uns dort um über die neuesten Pläne zu sprechen. Es war wieder ein wunderschöner Abend. Das Essen und die Location waren perfekt und nach den drei Flaschen köstlichem Rosé waren wir auch alle recht gelöster Stimmung.

Morgen werden wir uns im Städtchen Vaitape umsehen und dann weiter um die Insel herum fahren und uns einen schönen Ankerplatz suchen und wieder zum Schnorcheln fahren. Wir haben die Manta Rochen noch nicht aufgegeben. Wir werden jetzt ja etwas länger hier bleiben, da wäre es doch gelacht. Wir wollen ja auch noch Unterwasserfotos von den Haien und Rochen bieten. Und euch mit Bildern versorgen.

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