Das war mal ein Ritt. Unsere Fahrt von Moorea nach Tahiti dauerte ja nur 2 1/2 Stunden, aber – sie hatte es in sich. Gut dass Berthold heute Morgen noch schnell das Salz von den Fenstern abgewaschen hat. In unserer Bucht war ja null Wind. đ
Das Ă€nderte sich dann, als wir durch den Pass nach drauĂen fuhren. Da gab es plötzlich bis zu 25 Knoten Wind und auch ordentlich Welle gegenan. Unsere arme Sempre due muĂte ganz schön eintauchen zwischendurch. Hat ordentlich gekracht und das Wasser spritzte bis ĂŒber den FĂŒhrerstand hinaus. Skipper Berthold wurde ganz schön nass. WĂ€hrend sich Crew Ursula irgendwann in den Salon verkrĂŒmelte.
Wir haben dann den Kurs ein wenig verÀndert und als wir in die Landabdeckung von Tahiti kamen wurde alles wieder ruhiger und wir konnten die Passeinfahrt vor Papeete ansteuern.
Kanal 12. Papeete Port Control gab uns die Erlaubnis zur Einfahrt.
Kanal 12. Papeete Port Contorl gab uns die Erlaubnis nach kurzem Warten um den Flughafen zu passieren.
Wir haben drauĂen vor der Taina Marina an einer Boje festgemacht. Nicht weit von der Boje entfernt an der wir lagen als wir mit Hagen hier waren.
Zum Sundowner sind wir an Land gefahren. Auch um uns die Marina einmal genauer anzuschauen. Vorne an liegen sehr schöne Superyachten, die wir schon von der Mooring aus sehen konnten, Aus der NÀhe sind sie ja immer faszinierend. Alles blitzt und blinkt. Sie sie riiiiiesig und zum Teil wunderschön.
Der Spaziergang durch die Marina war ein wenig ernĂŒchternd. Es liegen hier sehr viel alte gammelige Schiffe. Wir können uns noch gar nicht so richtig vorstellen, wo wir unsere Sempre due dann lassen können. Zwischen den SeelenverkĂ€ufern? Ich hoffe, dass der Hafenmeister einen ordentlichen Platz fĂŒr uns hat.
Die Situation erinnert uns ein wenig an die erste Marina auf Mallorca, wo wir den Liegeplatz vor den MĂŒlltonnen beziehen sollten. Soll die Geschichte so enden wie sie begann? Das ist doch merkwĂŒrdig. Aber wir wollen jetzt erst einmal abwarten, was wir morgen erfahren, wenn wir zum Hafenmeister gehen.