Denia und die Sache mit den Reparaturen – 08. bis 10. September 2014

Bereits auf Mallorca hatten wir festgestellt, dass unser Außenkühlschrank nicht mehr funktioniert. Und Berthold und Hagen hatten beim Markieren der Kette bemerkt, dass die Werft uns statt der bestellten 50m Ankerkette nur 30m eingebaut hatte. Es hätte die Möglichkeit gegeben, dass ein Kühlschrank“Profi“ vom Festland nach Mallorca kommt um den Kühlschrank zu reparieren. Aber das hätte bedeutet, dass wir auch noch einmal nach Mallorca fliegen müssen um den Handwerker zu beaufsichtigen und zu kontrollieren, ob auch alles so wie wir es wünschen erledigt wird.

Also haben wir unserem Händler vorgeschlagen, dass wir auf dem Weg in Richtung Gran Canaria in der Nähe von Valencia für zwei Tage in einen Hafen gehen, um alle Reparaturen ausführen zu lassen. Es gab E-Mails hin uns her und so wurden die Tage 08.-09. September vereinbart, für Kette und Kühlschrank. Ich hatte extra noch eine E-Mail geschrieben und darum gebeten, dass dann doch bitte wenigstens alle evtl. erforderlichen Teile da sind und/oder ein kompletter neuer Kühlschrank, falls notwendig. Um auch sicher zu gehen, dass wir nicht mehr als zwei Tage für diese Aktion verschwenden.

Wir hatten als Ort des Geschehens Denia eingeplant. Aus diesem Grund habe ich schon vor Wochen dort angerufen und mir wurde ein Liegeplatz zugesichert. Ich sollte auch schon einmal Kopien von div. Papieren mailen, was ich gemacht habe. Aber auf keine der E-Mail kam eine Antwort. Pünktlich am Sonntag, 07. September, sind wir in dem Real Club Nautico Denia angekommen wir bekamen einen Liegeplatz, aber von E-Mails wußte dort keiner etwas. Egal, Hauptsache wir sind da. Das nächste Erstaunen kam, als ich die Gebühren für unseren Liegeplatz gesehen habe. Diese sind so hoch wie im RCN in Palma de Mallorca. Alle Achtung! Aber dafür lagen wir im aller hintersten Winkel, so ziemlich direkt neben dem Kran, welcher uns morgens gerne mal weckte.

Wir teilten also dem Händler und dem Organisator von Fountaine Pajot unseren Liegeplatz mit und wunderten uns schon etwas, dass auch am Montagvormittag so gar keine Rückmeldung kam. Schweigen im Wald.

Als wir dann anriefen, wann denn genau mit irgendeinem Monteur zur rechnen sei, weil es gar keinen Spaß macht im windfreien Hafen bei 37 Grad an Bord zu sitzen und nicht zu wissen wie lange und wann und ob überhaupt etwas passiert, erfuhren wir, dass die Ankerketten-Leute sowieso erst für Dienstag eingeplant waren (???) und der Kühlschrankmensch gar nicht zur erreichen sei, weil genau in dem Ort in dem er wohnt irgendein mysteriöser Feiertag sei. Der käme dann auch am Dienstag. Genauer wollte sich keiner festlegen.

Witzig. Die Terminvorschläge kamen ja nicht von uns, insofern war mit so etwas nun gar nicht zu rechnen. Naja, witzig fanden wir das alles sowas von gar nicht und finden es auch bis heute nicht lustig.

Ich will jetzt das ganze Hin und Her gar nicht aufführen, weil sonst die Stimmung in den Keller geht. Langer Rede kurzer Sinn: Um 15 Uhr am Dienstag kamen die Kettenleute um sich für 17 Uhr anzukündigen. Sie kamen dann auch um 17 Uhr, brachten die Kette an und markierten sie.

Vom Kühlschrank keine Spur. Plötzlich fehlte angeblich irgendein Teil. Die nächste Ausrede also. Denn da sich bisher noch niemand den Kühlschrank angesehen hat, ist es ja interessant schon zu wissen, welches Teil ersetzt werden muss. Und es wäre dann ja wohl auch ein Leichtes gewesen, einfach mal alle möglichen Teile bereit zu haben? Das ist wahrscheinlich zu viel verlangt.

Nun müssen wir also noch einmal einen Reparaturstopp irgendwo einlegen. Der hoffentlich erfreulicher endet.

 

 

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Der Start und die ersten drei Tage in Richtung Karibik – 05.09.2014 bis 07.09.2014

Obwohl wir ja schon etliche Mal von der Marina de Bonaire aus gestartet sind, um zu der ein oder anderen schönen Bucht oder nach Cabrera oder nach Menorca zu segeln, war der Start am 05.09.2014 doch etwas sehr besonderes. Wir wußten, dass wir die Marina für immer oder zumindest für sehr sehr lange Zeit verlassen werden. Und, dass ein langer Weg vor uns liegt mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen.

Morgens um 8.30 Uhr lösten wir die Mooringleinen und Festmacherleinen und starteten bei fast Windstille in unser großes Abenteuer.

Mannschaft an Bord: Berthold, Ursula und Christina, die uns für 2 ½ Wochen begleiten wird.

Unser erstes Ziel ist die Bucht Sant Elm, im Süden von Mallorca. Das sind 56 sm, von denen wir nur 10 sm segeln konnten, da wir den ganzen Tag immer nur 1-2 Knoten Wind aus wechselnden Richtungen hatten. Es war also ein zwar lauter (weil Motorenlärm), aber doch sehr gemütlcher erster Tag auf See.

In Sant Elm machten wir uns an einer Boje fest und sprangen ins wunderbar klare Wasser. Schauten uns die schönen Fischschwärme an und genossen die frühen Abendstunden.

Am nächsten Morgen um 8 Uhr starteten wir in Richtung Ibiza. Ziel war die Cala Binirras, ca. 58 sm. Wir rechneten wieder mit einem windstillen Tag, konnten dann aber doch fast die ganze Strecke bei ca. 6,5 kn im Durchschnitt segeln. Das Wetter war sonnig und wolkig im Wechsel.

Die größte Attraktion des Tages war, als Christina an steuerbord ein Stück vom Schiff entfernt eine Fontäne entdeckte. Immer wieder pustete etwas eine große Fontäne aus dem Wasser und bewegte sich langsam voran. Wir saßen gespannt an Deck, ob wir wohl herausfinden was das ist. Womit wir am wenigsten gerechnet hatten: Es war ein Wal. Irgendwann tauchte er ab und wir konnten seine große Schwanzflosse ins Meer eintauchen sehen. Die Begeisterung war groß J

Um 16.30 Uhr gingen wir in der Cala Binirras auf Ibiza vor Anker. Eine schöne Bucht, mit Sandstrand und Strandbars. Schwimmen, Fischies gucken, kochen, reden, lachen, tanzen und singen. Das war unser Abend auf Ibiza.

Wir gingen früh schlafen, weil wir am nächsten Tag (heute) eine lange Strecke bis Denia an der Festlandsküste vor uns hatten.

Am 07.09.2014 um 7.10 Uhr haben wir den Anker gelichtet für die längste Strecke dieser Etappe.

Das Ziel heute ist Denia. Dort müssen wir einen Reparatur-Zwischenstopp einlegen. Wir hatten ursprünglich von Fountaine Pajot nicht die bestellte 50m Ankerkette geliefert bekommen, sondern nur eine 30m lange Kette. Diese wird jetzt ausgetauscht. Außerdem ist der Außenkühlschrank defekt. Das ist schon vor einiger Zeit, noch auf Mallorca passiert und wir haben mit dem Händler einen Termin für alle diese Reparaturen in Denia für den 08. und 09. September vereinbart.

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Ein neues Schiff und das erste Jahr

Am 10.10.2013 wurde unser neues Schiff, eine Helia 44 von der Werft Fontaine Pajot als Baunummer 33 in La Rochelle/Frankreich ausgeliefert. Wir haben das Schiff auf den Namen Sempre due getauft, was so viel bedeutet wie „Immer zu zweit“.

Ab Lissabon haben Berthold und ich die Sempre due zu zweit nach Mallorca in die Marina de Bonaire gebracht. Von dort aus haben wir einige Segeltörns unternommen, um das Schiff gut kennen zu lernen, den Gennaker auszuprobieren und um eventuelle Mängel noch rechtzeitig zu entdecken und auszubügeln, bevor es auf die große Fahrt über den Atlantik in die Karibik geht.

Wir haben einen Wassermacher einbauen lassen und waren für eine Woche in Palma de Mallorca im Real Club Nautico, wir waren ein paar Tage mit Maria und Pascal unterwegs, Patricia, Cayan und Maxim haben eine Woche mit uns an Bord verbracht und wir waren eine Woche mit Hagen und Josephine segeln und ein paar weitere Tage waren wir mit Conny an Bord.

Es gab die eine und andere kleinere Reklamation und Reparatur und wir haben festgestellt, dass unser „altes“ Schlauchboot, das wir noch vom Sonntagskind, Bertholds erstem Schiff (einer Aphrodite 36) hatten, viel zu klein ist für unseren großen Katamaran. Wir haben einmal den Gennaker beim Einholen zerrissen und gelernt woran es lag und wie wir es in Zukunft besser machen können. Wir haben in unserem Bett die Matratzen gegen bequemere und komfortablere Matratzen ausgetauscht. Und wir haben auch noch fehlende Ausrüstungsdinge ergänzt. Jetzt warten wir nur noch auf die Lieferung des neuen Schlauchbootes und des neuen, stärkeren Außenborders – und dann kann es los gehen.

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Delfine

imageWir hoffen, dass wir auf unserer Reise viele Delfine sehen werden. Die ersten zeigten sich uns bisher nur während des Törns mit Maria und Pascal.

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Hier ist alles ist noch eine Baustelle.

Aber vor der Abreise wird alles schön aussehen, funktionieren und relevante Inhalte zu finden sein

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so schön kann Segeln sein

so schön kann segeln sein

so schön kann segeln sein

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Morgens in der früh

Wenn man nicht schlafen kann beschäftigt man sich am besten mit irgend etwas. Ich beschäftige mich heute mit WordPress. Es sind alles Versuche, um zu schauen wie wir einen schönen, interessanten Blog hinkriegen, um unsere Freunde regelmäßig zu informieren.

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Sempre due

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