Zurück in Bocas del Toro

Nach einem ziemlich langen und anstrengenden Reisetag (23 Std.) und einer Übernachtung in Panama City, sind wir am Mittag des 18.12. in Bocas del Toro gelandet. All unser Gepäck ist mit angekommen, sogar unsere Membrane für den Wassermacher hat die Umpackerei von einem Flieger in den nächsten gut überstanden.

Als wir dann so im Wassertaxi in Richtung Isla Bastimentos saßen, war es fast, als wären wir gar nicht weg gewesen. Mit Höchstgeschwindigkeit sausten wir der Red Frog Marina entgegen. Und obwohl DC und Amanda uns ja schon geschrieben hatten, dass das Schiff sauber ist und alles vorbereitet, waren wir dennoch sehr positiv überrascht. Toll, so macht es Freude anzukommen. Sogar das Unterwasserschiff ist gereinigt, die Plastiktüten die wir zum Schutz über die Propeller gezogen hatten sind weg und wir könnten eigentlich schon starten.

Abends nach unserer Ankunft sind wir dann zum Restaurant am Strand gegangen. Flipflops an, Taschenlampen bereit und los ging es. Leider haben wir in der Dunkelheit eine Ameisenstraße, die quer über den Weg verlief übersehen. Das haben die kleinen Biester direkt ausgenützt, um die blassen Touris tanzen zu sehen. Zuerst wurde ich gebissen. Und wir blieben natürlich stehen um zu sehen, wer da beißt, aber dann bissen noch ein paar und auch Berthold blieb nicht verschont. Oh Mann, das tut ganz schön weh. Die Ameisen sind auch nicht so niedlich klein wie zu Hause. Im Restaurant hat die nette Kellnerin Bertholds Füße mit einem Alkoholspray eingesprüht, dann wurde es langsam besser. Ihr seht, wir sind zurück im Regenwald.

Es gibt mittlerweile sogar einen kleinen Supermarkt hier in der Marina, in dem man das Nötigste kaufen kann. Leider kein frisches Obst und Gemüse, aber wir sind schon zufrieden mit dem was es gibt. So sind das Frühstück und der Kaffee am Morgen gesichert. Am Donnerstag werden wir dann mal ins Städtchen fahren und richtig einkaufen. Aber bis dahin lassen wir es langsam angehen.

Räumen ein was wir mitgebracht haben, die neue Düsseldorf-Fahne ist gehisst und die neue Deutschlandfahne weht im Wind. Und wir räumen um, damit die vordere Gästekabine auch bezugsfertig ist in ein paar Wochen. Und wir halten Schwätzchen mit den Nachbarn.

Es ist zum Glück längst nicht mehr so heiß hier, wie im Mai. Es regnet mehrmals täglich, aber zwischendurch scheint immer wieder die Sonne. Gestern sind wir in der Mittagszeit zur Beachbar um eine Kleinigkeit zu Essen. Dort ist wieder richtig viel los, sehr viele junge Menschen genießen den Strand und das Meer.

Den Abend verbringen wir in alter Gewohnheit oben auf dem luftigen Loungeplatz an Bord der Sempre due, mit einem kühlen Balboa in der Hand.

Heute sitzt Berthold im Motorraum und repariert den Wassermacher. Bis jetzt läuft alles gut und wir sind voller Hoffnung, dass der Wassermacher bald wieder arbeitet.

Dieser Beitrag wurde unter 12/2016 bis 08/2017 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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