Lanzarote

Seit Sonntagnachmittag sind wir nun in Lanzarote in der Marina Puerto Calero. Wir hatten eine schöne ca. 6 stündige Überfahrt von La Graciosa bis hierher. Wir konnten die komplette Strecke wieder nur mit dem Vorsegel zurücklegen.  Das macht Spaß.

Den Montag haben wir mit dem notwendigen Großputz verbracht. Außen musste das Salz gründlich abgespült, die Fenster gereinigt und der Chrom poliert werden und der feine rote Sand musste weg, den man ja längst glaubte abgespült zu haben. Und innen war auch großer Wohnungsputz und Wäsche waschen angesagt. Das kann man in den Ankerbuchten nicht erledigen, weil mit Süßwasser aus dem Wassertank gespart werden muss. Da geht nur der berühmte „kölsche Wisch“.Zur Belohnung waren wir am Montagabend dann in dem wunderschönen Restaurant Amura, direkt hier in der Marina essen. Das war sehr köstlich. Und der Weißwein aus Lanzarote El Grifo Coleccion hat uns auch sehr gut geschmeckt. Liebe Julia, vielen Dank für den Restaurant-Tipp!!!!!

Da unsere Motoren eine Inspektion benötigen und es hier in der Marina ganz schön ist, haben wir uns entschieden bis nächste Woche Dienstag hier zu bleiben. Am Dienstag wollen wir dann nach Fuerteventura aufbrechen.

Gestern haben wir uns ein Autochen gemietet und sind ein wenig über die Insel gefahren. Die Insel ist sehr karg und das dunkle Vulkangestein überall zaubert eine ganz besonderes Stimmung. Dazwischen immer wieder die weißen Würfelhäuser.

Wir haben uns Arrecife angesehen. Hm – was soll ich sagen – nicht schön. Also uns hat es gar nicht gefallen. Wir dachten, dass wir in der Hauptstadt doch ein paar nette Geschäfte finden und wollten für Berthold ein Paar Wanderschuhe kaufen. Aber abgesehen davon, dass die Geschäfte erst wieder um 17 Uhr öffneten und wir viel zu früh da waren, gab es auch wirklich in der Innenstadt keine lohnende Auswahl an Geschäften. Komisch. Naja, wir werden heute noch mal in den Außenbezirken gucken, da gab es Malls. Zumindest sah es im Vorbeifahren so aus.

Was wir aber gefunden haben war ein Frisörgeschäft, in dem es aussah als wäre es ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. An den Wänden hingen alte Fotografien und die Stühle und Möbel waren sicher aus den 50er Jahren unverändert. Der Frisör schlief friedlich in dem Stuhl vor dem Waschtisch, den Kopf an das Waschbecken gelehnt, bis Berthold ihn weckte und fragte, ob er ihm die Haare schneiden möchte. „Si si si“ und schon nahm er den blauen Umhang und platzierte Berthold auf einem der drei Sessel und ging geübt ans Werk. Man hatte das Gefühl, dass er sein ganzes Leben in diesem Geschäft verbracht hat.

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Danach sind wir noch nach Teguise gefahren. Das Städtchen hat uns sehr gut gefallen. Bis auf die Tatsache, dass dort die meisten Geschäfte UM 17 Uhr schließen. Aber es war egal, wir sind durch die Gassen geschlendert und die Ruhe genossen, die schönen Gebäude bewundert und haben dort zu Abend gegessen, bevor wir zurück zum Schiff gefahren sind.

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Dieser Beitrag wurde unter 07/2014 bis 05/2015, Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Lanzarote

  1. Christina Blum schreibt:

    Lecker, das hätte uns auch gefallen Euch dabei Gesellschaft zu leisten:-)!! Weiter so!!

  2. Maria schreibt:

    Ihr lieben Segler,
    ich freue mich über jeden Eintrag riesig und genieße es, immer mal wieder ein bisschen mit Euch mit zu reisen. Mehr davon! 🙂

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