Jan schreibt

„Nach den erlebnisreichen ersten 3 Wochen sind wir jetzt in der Routine gelandet. Wir wissen, was zu tun ist, die Segelmanöver klappen erfolgreich mit kurzen Kommandos.

Der Pazifik zeigt sich überwiegend von seiner ruhigen Seite. Dennoch ist es immer mit einem leichten Bauchkribbeln verbunden, mit vollem Segel und 7-8 Knoten Fahrt in die die dunkle Nacht zu rauschen.

Die Weite des Pazifik wird uns täglich gewahr, da wir nur ganz selten einen Schiffskontakt auf dem Bildschirm entdecken. Wir verbringen die Tage mit der Essenszubereitung, Gesprächen, Spielen, Lesen und Träumen.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie kreativ Berthold und Thilo aus den vorhandenen Vorräten ein köstliches Essen zaubern. Ich werde versuchen einige Ideen mit nach  Hause zu nehmen.

Begleitet wird die Arbeit mit der fantastischen Musik aus Bertholds Musiksammlung. Für jede Stimmungslage der passende Song. Die Erinnerung an zurückliegende Erlebnisse (Sturm- und Drangzeit) wird wieder geweckt. Überhaupt erzählen wir uns offen und viel aus unserem Leben und manchmal öffnet sich auch eine emotionale Tür.

Der Wind weht seit einigen Tagen stabil aus SO, so dass nur geringe Segelkorrekturen nötig sind. Die Gedanken schweifen dann zur Familie und es werden Vorsätze geschmiedet, was im Leben überdacht werden sollte. Die Sehnsucht nach festem Untergrund und die Freude auf die schönen Inseln nimmt kontinuierlich zu. In ca. 10 Tagen kann sie gestillt werden.“

Dieser Beitrag wurde unter 12/2016 bis 08/2017 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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