Petit St. Vincent

Endlich geht die Fahrt in Richtung Norden los. Der erste Stopp war jedoch schon nach ca. 1/2 Stunde, denn wir waren eine Nacht noch einmal in der Bucht in der wir mit Hagen 4 Tage an der Boje lagen. Und wir hatten sogar das Glück die gleiche Boje wieder zu bekommen. Den Nachmittag haben wir mit Schnorcheln im Skulpturenpark zugebracht. Abends haben wir köstliche Steaks gegrillt und Salat dazu gegessen.

Am nächsten Morgen sind wir nach Carriacou gestartet. Es war eine ca. 6 stündige Fahrt, leider wieder einmal ziemlich gegenan und daher nicht sooo gemütlich. Aber wir sind bei 20 bis 27 Knoten Wind dennoch gut voran gekommen. Das Schiff hat eine ordentliche Portion Salz abbekommen. In Carriacou haben wir dann auch schon für den nächsten Tag ausklariert, denn das nächste „Land“ das wir besuchen wird „St. Vincent und die Grenadinen“ sein. Dafür müssen wir dann in Union Island wieder einklarieren.

Wir haben eine Nacht in der Tyrrel Bay vor Anker verbracht und waren im Lazy Turtle zum Sundowner und Abendessen. Für eine lustige Busfahrt war es leider zu spät und am nächsten Morgen wollten wir schon früh los um frühzeitig in Petit St. Vincent anzukommen.

Petit St. Vincent, unter Seglern PSV genannt, ist eine kleine traumhafte Privatinsel auf der sich nichts als ein Little Luxury Hotel befindet. Vor einem wunderschönen weißen Sandstrand können Schiffe ankern. Die Bungalows der Hotelgäste liegen auf der anderen Seite und man kann bzw. sollte als Segler auch nur diesen Strand, die Strandbar und das dazu gehörende Strandrestaurant besuchen. Die restliche Insel steht den Hotelgästen zur Verfügung oder der interessierte Segler läßt sich per Guided Tour mit einem der lustigen kleinen Insel-Cars über die Hotelanlage fahren. Was wir allerdings nicht gemacht haben. Wer jedoch einmal einen herrlichen ruhigen oder romantischen Urlaub im Paradies verbringen möchte … ein Aufenthalt in diesem Resort ist bestimmt eine Reise wert.

Zwischen Carriacou und PSV liegt Petit Martinique. Petit Martinique gehört noch zu Grenada, während PSV schon zu St. Vincent und den Grenadinen gehört. Die beiden Inseln liegen so dicht beieinander, dass man mit einem Dinghy von einer Insel zur anderen fahren könnte.

Beim Aussuchen unseres Ankerplatzes hat uns gleich eine Schildkröte begrüßt. Sie guckte ganz neugierig aus dem Wasser, wer da wohl jetzt ankommt. Das war sehr schön. Nach einem Sprung ins türkisgrüne Wasser sind wir zur Strandbar gefahren, haben uns leckere Cocktails mixen lassen und einen Tisch für den Abend reserviert. Danach sind Maria und Pascal zu der  der zum Hotel gehörenden Tauchbasis „Jean Cousteau“ bei Natascha einen Termin für zwei Tauchgänge am nächsten Tag gebucht.

Heute kamen sie begeistert von diesen Tauchgängen zurück. Sie waren alleine mit dem Tauchguide Gillon unterwegs und sahen Ammenhaie, Stachelrochen, Adlerrochen, Feuerfische, ganz viele Lobster und den größten Barracuda (ca. 1,50 m) den sie je gesehen hatten.

Berthold und ich freuen uns schon auf die Gopro-Film-Vorführung heute Abend nach dem Abendessen.
Denn – heute gehen wir noch einmal in das schöne Strandrestaurant. Der Tisch ist schon gebucht.

Morgen nach dem Frühstück starten wir nach Union Island zum Einklarieren. Ich bin gespannt, ob wir für die beiden Tage in der Illegalität ausgeschimpft von der Immigration. Nach der Klariererei geht es direkt weiter zu den Tobago Cays.

Dieser Beitrag wurde unter 12/2015 bis 07/2016 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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